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Ob Strukturwandel oder demografischer Wandel - viele Kommunen in der Lausitz stehen vor großen Herausforderungen. Damit die Städte und Dörfer eine Zukunft haben, braucht es Menschen vor Ort, die diese Zukunft mitgestalten wollen und auch können. Die Weiterbildung zum kommunalen Prozessbegleiter richtet sich an genau diese Menschen!
Hier erlernen Sie die Grundlagen zum Begleiten und Umsetzen von Projekten und Veränderungsprozessen auf kommunaler Ebene sowie deren Anwendung in der Praxis.

In insgesamt fünf Modulen lernen Sie dazu die verschiedenen Prozessschritte kennen und bekommen das jeweils notwendige Wissen für die Begleitung und Leitung von Projekten vermittelt. Neben dem theoretischem Hintergrundwissen sind der Praxisbezug und das Anwenden des Wissens wichtige Elemente dieses Kurses. Daher treten in jedem Modul Expert*innen als Gastdozent*innen auf und geben ihre Erfahrungen weiter. Begleitend zu diesem Kurs können Sie zudem kontinuierlich an ihrem eigenen Vorhaben arbeiten und werden von den Gastdozent*innen beraten.

Für die verbindliche Anmeldung ist eine persönliche Rückmeldung erforderlich.
Telefon: 03578 3090-214 oder E-Mail: sandra.huebner-richter@kvhsbautzen.de
Filmvorführung und Diskussion
Niemand kann sagen, was die Zukunft bringt. Momentan stehen sperrige Worte für unklare Entwicklungen: Strukturwandel, Digitalisierung, Globalisierung oder Zuwanderung. Dr. Manuel Bäumler, Professor für Städtebauliches Entwerfen an der Technischen Universität Dresden und Moderator Alexander Thamm gehen diesen Begriffen gemeinsam mit dem Publikum auf den Grund. In der von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung gemeinsam mit den sächsischen Volkshochschulen veranstalteten Diskussionsrunde suchen Manuel Bäumler und Alexander Thamm den Austausch mit dem Publikum zu den drängenden Fragen des bereits stattfindenden Wandels: Wie werden wir wohnen? Oder: Wie sehen die Städte der Zukunft aus? Der Eintritt ist frei.

Anmeldung möglich Negativzinsen - Fluch oder Segen?

(Kamenz, ab Di., 15.9., 19.00 Uhr )

Das Sparbuch ist altmodisch aber noch lange nicht aus der Mode. Beinahe die Hälfte der deutschen Sparer verfügt noch über ein Sparkonto. Die Banken belohnen diejenigen, die ihr Geld beisammen halten, kaum noch. Sparen lohnt sich nicht mehr und immer häufiger ist die Rede von Negativzinsen. Stark vereinfacht gesagt: Menschen bezahlen dafür, ihr Geld länger auf dem Konto zu sammeln, anstatt es auszugeben. Sparen wird bestraft. Das Geschäft hinter den Sparbüchern und Zinsen ist komplex. Verantwortlich für die Negativzinsen ist die Politik der Europäischen Zentralbank (EZB), die selbst inzwischen Strafzinsen von Banken verlangt, die ihr Geld bei der EZB einlagern.

In der Reihe „Kontrovers vor Ort“ und unter der Moderation von Friedbert Damm diskutiert das Publikum über Sinn und Unsinn der Negativzinsen.
Rund 30 Jahre lang war Friedbert Damm Direktor der Deutschen Bank an den Standorten Frankfurt/Main, Lutherstadt Eisleben, Halberstadt, Magdeburg und Dresden. Gemeinsam mit dem Publikum wird er über die Zukunft des Sparbuchs diskutieren und darüber, wem Zegativzinsen tatsächlich nutzen, wem sie schaden und welche Bedeutung Negativzinsen sowohl für den Einzelnen als auch für ganze Volkswirtschaften haben.

Anmeldung möglich Darknet – Waffen, Drogen, Whistleblower

(Kamenz, ab Mi., 23.9., 19.00 Uhr )

Lesung und Diskussion mit Stefan Mey

Das Darknet ist der schmuddelige Bruder des Internet: ein freier, wilder Ort, an dem keinerlei Regeln gelten. Eine digitale Unterwelt. Das zumindest behauptet die öffentliche Meinung.
Stefan Mey ist freier Journalist und Buchautor in Berlin. Mit seinem Buch „Darknet: Waffen, Drogen, Whistleblower. Wie die digitale Unterwelt funktioniert“ stellt er diese Meinung zur Debatte. Normalerweise berichtet der Journalist Mey über Technologie-Themen. Sein Fokus liegt dabei auf digitalen Gegenöffentlichkeiten und Alternativen zum bekannten Internet. Das Buch nimmt das Publikum nun mit auf eine Reise in die unbekannte Welt des dunklen Netzes.
Das Darknet ist berüchtigt als Marktplatz für Drogen, für Waffen und Pornografie. Gleichzeitig ist es aber auch ein Schutzraum: Politisch Aktive entziehen sich dort der Überwachung, Oppositionelle umgehen hier die Zensur. Medien wie die Süddeutsche Zeitung oder die taz bieten anonyme Darknet-Postfächer für Menschen an, die auf Missstände hinweisen wollen.
Stefan Mey erklärt Begriffe – den Unterschied zwischen Darknet, Deepweb oder Clearnet beispielsweise. Er räumt auf mit Mythen und Gerüchten. Auf diese Weise zeichnet er das weniger spektakuläre, dafür realistische Bild eines virtuellen Ortes, der sich in Zukunft zu einem wichtigen Gegenmodell zum beinahe lückenlos überwachbaren Internet entwickeln könnte.
Der Wolf ist wieder da. Seit 2000 wächst seine Population in Sachsen kontinuierlich. Die Ökologen feiern es als einen der größten Umweltschutzerfolge. Die Menschen vor Ort sehen sich gefährdet und von der Politik allein gelassen. Zur Diskussion stellen sich am 29. September 2020, 19 Uhr im Kamenzer Stadttheater:
- Dr. David Greve, Geschäftsführer des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Sachsen e.V.
- Gabriela Lebsa, Vertreterin der Bürgerinitiative für die Begrenzung der Wolfspopulation
- Vanessa Ludwig, Referentin Öffentlichkeitsarbeit der Fachstelle Wolf.
Es moderiert:
- Alexandra Gerlach, freie Journalistin.

Der Wolf steht in Europa unter strengem Schutz. Der Freistaat Sachsen balanciert zwischen diesem Anspruch und dem Schutz der Nutztiere. Er spricht Empfehlungen für Schutzmaßnahmen aus und gewährt die Übernahme der kompletten Kosten dafür. Auch nach Wolfsrissen bekommen Weidentierhalter Entschädigungen. Die vorgeschriebenen Maßnahmen bieten allerdings keinen 100-prozentigen Schutz. Die Bauernverbände sehen die Entwicklung des sächsischen Wolfsbestandes unter anderem als eine Bedrohung für die Schäferberufe, die Existenz von Familien und Betrieben und damit auch die Versorgung und die Landschatzpflege. Deren Forderung nach Kontrolle des Bestandes teilt auch ein Teil der Bevölkerung im ländlichen Raum. In Europa gibt es bereits Länder, in denen die Jagd auf den Wolf ab einer bestimmten Population zugelassen ist. Natur- und Tierschutzorganisationen lehnen das ab. Sie empfehlen, dass der Abschuss nur in Ausnahmefällen genehmigt wird.
Diskutieren Sie mit und suchen Sie gemeinsam mit den Fachleuten nach möglichen Kompromissen für Mensch und Wolf.

Anmeldung möglich Populismus – Alles nur Parolen?

(Kamenz, ab Do., 15.10., 19.00 Uhr )

Populismus – Alles nur Parolen?
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Hans Vorländer und Kolleg*innen

Populismus ist populär. Vertreterinnen und Vertreter von Parteien bezeichnen sich gegenseitig gern als Populisten. Sie unterstellen einander manipulative Absichten und vereinfachte Fakten als vermeintliche Wahrheiten zu verbreiten. Auch der beliebte Stammtisch hat sich inzwischen in der öffentlichen Wahrnehmung vom gemütlichen Abend zur populistischen Keimzelle entwickelt. Welche Formen des Populismus es gibt, wie sie entstehen und welche Rolle dabei auch die Migration spielt, untersucht das Team des Mercator Forums Migration und Demokratie (MIDEM) um Prof. Hans Vorländer.
Im Rahmen ihrer Vorträge gehen die Referentinnen und Forscher des MIDEM-Instituts darauf ein, wie gefährlich Populismus tatsächlich sein kann für Demokratien. Sie grenzen das Phänomen ab zum Extremismus und geben einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in Europa unter besonderer Berücksichtigung der West-Ost-Unterschiede. Exemplarisch betrachten und analysieren sie den Aufstieg populistischer Parteien, um abschließend gemeinsam mit dem Publikum mögliche Gegenstrategien zu entwerfen.

Anmeldung möglich Und was wird morgen sein? - Klimawandel und Nachhaltigkeit

(Kamenz, ab Mi., 28.10., 19.00 Uhr )

Filmvorführung und Diskussion

Niemand kann sagen, was die Zukunft bringt. Momentan stehen sperrige Worte für unklare Entwicklungen: Strukturwandel, Digitalisierung, Globalisierung oder Zuwanderung. Professor Dr. Antje Matern vom Dresdner Leibnitz-Institut für ökologische Raumentwicklung/Dr. Johannes Franke vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie und Moderator Alexander Thamm gehen diesen Begriffen gemeinsam mit dem Publikum auf den Grund. In der von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung gemeinsam mit den sächsischen Volkshochschulen veranstalteten Diskussionsrunde suchen Antje Matern, Johannes Franke und Alexander Thamm den Austausch mit dem Publikum zu den drängenden Fragen des bereits stattfindenden Wandels: Wie ökologisch werden wir leben? Oder: Wie sehr wird uns der Klimawandel betreffen? Der Eintritt ist frei.
Nach einem Einstieg ins Thema lesen Juliane Dietrich und Henriette Stapf aus dem Buch „Wie war das für Euch? Die Dritte Generation Ost im Gespräch mit ihren Eltern“. Die beiden um 1980 Geborenen engagieren sich seit fast zehn Jahren für das Netzwerk der Dritten Generation Ost und betrachten dabei auch Generationenverhältnisse in Zeiten von Umbruch und Transformation. Im Anschluss an die Lesung wird es die Möglichkeit geben in den gemeinsamen Austausch zu gehen. Dabei stehen folgende Fragen im Vordergrund: Wie haben wir die Transformationszeit erlebt? Wie nehmen wir Generationenverhältnisse wahr? Was fehlt uns, was bereichert uns? Was brauchen wir, um Gegenwart und Zukunft gestalten zu können?

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