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freie Plätze Jan van Eyck (um 1390-1441)

(Bautzen, ab Do., 28.9., 18.00 Uhr )

Der niederländische Maler Jan van Eyck war seit 1425 Hofmaler Herzog Philipps des Guten von Burgund und ließ sich 1431 in Brügge nieder. Der symbolische Charakter mittelalterlicher Kunst tritt bei ihm ganz hinter der naturgetreuen Abbildung der Natur und des Menschen zurück. Eycks perspektivische Darstellungsweise von Innenräumen und seine detailreichen Landschaften waren ebenso wegweisend wie seine realistischen Bildnisse. Mit ihm hält erstmals die menschliche Individualität Einzug in die Malerei. Gleichzeitig entwickelte er eine besondere Technik der Ölmalerei, die eine lasierende Übermalung, weichere Übergänge und stärkere Leuchtkraft der Farben als bisher ermöglichte. Zusammen mit seinem älteren Bruder Hubert malte er als Hauptwerk den Flügelaltar in der Sint-Baafs-Kirche zu Gent, den Jan nach dem Tod seines Bruders im Jahre 1432 vollendete.
Nach seinem Studium an der Kunstakademie Dresden arbeitete Ernst Barlach zunächst als Zeichner für die Zeitschrift "Jugend", erhielt eine Lehrerstelle an der Fachschule für Keramik in Höhr/Westerwald und unternam 1906 eine achtwöchige Reise nach Rußland und in die Ukraine, die seinen eigenen, von psychischer Ausdruckskraft erfüllten künstlerischen Stil prägen wird. Mehrfach ausgezeichnet und 1925 noch als Ehrenmitglied der Preußischen Akademie geehrt, wurden 1936 seine Werke neben denen von Käthe Kollwitz sowie Wilhelm Lehmbruck in der Jubiläumsausstellung der Akademie beschlagnahmt. 1937 als entarteter Künstler diffamiert, verarbeitete Ernst Barlach die Erfahrungen des Ausgestoßenseins in seinen eindrucksvollen bildhauerischen Spätwerken. Nur ein Jahr später verstirbt der Künstler am 24. Oktober 1938.

freie Plätze Der Zauber von Winterlandschaften

(Radeberg, ab Mi., 8.11., 18.00 Uhr )

Vom lichten Schneegestöber bis zum frühlingshaften Tauwetter – der Winter in impressionistischen Gemälden hat viele Facetten, dabei sind Schneelandschaften als Gegenstand der Malerei keine Erfindung der Impressionisten. Erzählerische Schneebilder von Pieter Brueghel aus der zweiten Hälfte des 16.Jhs. oder das Gemälde „Klosterfriedhof im Schnee“ von Caspar David Friedrichs sind entweder Träger romantischer Stimmungen, verweisen auf menschliches „Verloren sein“ oder Vorahnungen des Todes. Später ging es z.B. in impressionistischen Bildern um das künstlerische Erfassen eines unwiederholbaren Augenblicks, um eine spezifische Atmosphäre, um Licht und Farbe. So belehrte Renoir einen Malerkollegen: "Weiß existiert nicht in der Natur. Sie haben über dem Schnee Himmel. Ihr Himmel ist blau, dieses Blau muss im Schnee erscheinen. Morgens ist Grün und Gelb im Himmel. Auch diese Farben müssen im Schnee auftauchen..." Der Vortrag nimmt Sie mit auf einen kurzweiligen Spaziergang durch den Winter.

freie Plätze Der Zauber von Winterlandschaften

(Bautzen, ab Do., 9.11., 18.00 Uhr )

Vom lichten Schneegestöber bis zum frühlingshaften Tauwetter – der Winter in impressionistischen Gemälden hat viele Facetten, dabei sind Schneelandschaften als Gegenstand der Malerei keine Erfindung der Impressionisten. Erzählerische Schneebilder von Pieter Brueghel aus der zweiten Hälfte des 16.Jhs. oder das Gemälde „Klosterfriedhof im Schnee“ von Caspar David Friedrichs sind entweder Träger romantischer Stimmungen, verweisen auf menschliches „Verloren sein“ oder Vorahnungen des Todes. Später ging es z.B. in impressionistischen Bildern um das künstlerische Erfassen eines unwiederholbaren Augenblicks, um eine spezifische Atmosphäre, um Licht und Farbe. So belehrte Renoir einen Malerkollegen: „Weiß existiert nicht in der Natur. Sie haben über dem Schnee Himmel. Ihr Himmel ist blau, dieses Blau muss im Schnee erscheinen. Morgens ist Grün und Gelb im Himmel. Auch diese Farben müssen im Schnee auftauchen…“ Der Vortrag nimmt Sie mit auf einen kurzweiligen Spaziergang durch den Winter.

freie Plätze Gartengestaltung

(Kamenz, ab Do., 11.1., 18.00 Uhr )

Dieser Kurs unterstützt die praktische Planung oder Umgestaltung des eigenen Gartens. Dabei werden die Interessen jedes Teilnehmers berücksichtigt.Sie erhalten Informationen zu Materialien, Gehölzen, Pflanzen und Wasser im Garten. Vertiefend werden einzelne Pflanzen vorgestellt und die Kombination dieser im Garten besprochen.
Sie erstellen Ihren eigenen Pflanzplan und gestalten Ihren Garten zu einer kleinen persönlichen Oase des Wohlbefindens oder zur optimalen Nutzung.

freie Plätze Marc Chagall (1887- 1985)

(Radeberg, ab Mi., 7.3., 18.00 Uhr )

Marc Chagall gilt als ein Künstler, der mit seinem Werk einen wesentlichen Beitrag zur christlich-jüdischen Versöhnung geleistet hat. Sein Malstil setzt sich zusammen aus Fauvismus, russischer Volkskunst und jüdischer Mystik. Die Bildsprache ist oftmals phantastisch und weist ins Surreale hinein. Seine Bibelillustrationen machten Marc Chagall zu einem der berühmtesten Maler des 20. Jahrhunderts, aber auch seine jüdische Herkunft wird in vielen seiner Bilder sichtbar. Darüber hinaus entwarf der Künstler beeindruckende Glaskunstwerke. Seine Werke werden als bildkräftig, farbenfroh, melancholisch, euphorisch und immer etwas schräg bezeichnet. Der Flugtraum, ein charakteristisches Element in seinem Gesamtwerk, wird bei ihm zum Lebensgefühl.

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