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Anmeldung möglich Jan van Eyck (um 1390-1441)

(Radeberg, ab Mi., 22.2., 18.00 Uhr )

Der niederländische Maler Jan van Eyck war seit 1425 Hofmaler Herzog Philipps des Guten von Burgund und ließ sich 1431 in Brügge nieder. Der symbolische Charakter mittelalterlicher Kunst tritt bei ihm ganz hinter der naturgetreuen Abbildung der Natur und des Menschen zurück. Eycks perspektivische Darstellungsweise von Innenräumen und seine detailreichen Landschaften waren ebenso wegweisend wie seine realistischen Bildnisse. Mit ihm hält erstmals die menschliche Individualität Einzug in die Malerei. Gleichzeitig entwickelte er eine besondere Technik der Ölmalerei, die eine lasierende Übermalung, weichere Übergänge und stärkere Leuchtkraft der Farben als bisher ermöglichte. Zusammen mit seinem älteren Bruder Hubert malte er als Hauptwerk den Flügelaltar in der Sint-Baafs-Kirche zu Gent, den Jan nach dem Tod seines Bruders im Jahre 1432 vollendete.

freie Plätze Kräutergarten Terminänderung

(Bautzen, ab Fr., 3.3., 17.00 Uhr )

Der Kurs vermittelt Kenntnisse über Kräuter und deren Verwendung. Beginnend mit der Anlage einer Kräuterschnecke oder eines Kräuterbeetes und den Standortbedingungen der Pflanzen werden Informationen vermittelt, die notwendig sind, den eigenen Kräutergarten anzulegen. Weiterhin wird die Ernte und Aufbewahrung sowie die Verwendung der Kräuter in Küche und Haushalt dargestellt. Auch die Nutzung der eigenen Ernte für die Hausapotheke (Tees, Auflagen, Wickel) wird erläutert.

freie Plätze Dem Garten einen Charakter geben

(Bautzen, ab Di., 7.3., 18.00 Uhr )

Die Gestaltungsmöglichkeiten in kleinen Gärten scheinen begrenzt zu sein. Der Kurs vermittelt Ideen, eigenständig kreativ zu werden. Überlegungen der Funktionalität des Gartens aber auch der Standortbedingungen und späteren Pflege werden angestellt. Die Gestaltung mit mobilen Elementen (Töpfe und Kübel) wird an Beispielen erläutert und die passenden Pflanzen für kleine Gärten werden in Ihren Ansprüchen und Wuchseigenschaften dargestellt.
Paul Klee studierte um 1900 bei Franz von Stuck in München, doch frühe Studienreisen machten ihn mit Werken von Cézanne, Picasso oder Henri Matisse bekannt. Er freundete sich mit Kandinsky, Franz Marc sowie Jawlensky an und unternahm 1914 die berühmte Tunisreise zusammen mit August Macke. 1920 führte sein Weg an das Bauhaus in Weimar, von wo er 1925 nach Dessau übersiedelte. Es folgte die Professur an der traditionsreichen Düsseldorfer Kunstakademie, doch während des Dritten Reiches erlitt er dasselbe Schicksal wie Emil Nolde. Als Professor entlassen und als Künstler diskriminiert, siedelte er bereits 1933 nach Bern über. 1937 beschlagnahmte man 102 seiner Werke, ein Teil wurde in der Ausstellung "Entartete Kunst" gezeigt. 1940 verstarb Paul Klee, der seit 1935 an der unheilbaren Krankheit Sklerodermie litt. Unvergessen sind seine farbenfrohen Bilder, die einen unverwechselbaren Stil zeigen, doch wird auch die Vielseitigkeit des Künstlers angesprochen.

freie Plätze Alberto Giacometti (1901-1966)

(Bautzen, ab Do., 9.3., 18.00 Uhr )

Der schweizerische Bildhauer, Zeichner und Maler zählt zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Sein alleinstehendes Werk wurde zunächst beeinflusst durch die Kunst der Naturvölker und des Surrealismus, ehe es keiner Richtung mehr zuzuordnen war. Seine späteren räumlichen Konstruktionsfiguren weisen überlange Extremitäten auf. Diese eindringlichen Figuren mit ihrer Räumlichkeit beeinflussten die plastische Kunst. Speziell befasste er sich mit dem weiblichen Körper, wobei seine Gedanken stets um das Entstehen und die Form der Erscheinung kreisten. Das malerische Werk beinhaltet zahlreiche Bildnisse seines Bruders, seiner Frau und von Freunden, Landschaften, Stillleben sowie Atelierbilder. Vorherrschend besonders in den Bildnissen ist auch hier das Spannungsverhältnis der schlanken Gestalt zu Fläche und Bildraum. Mit vielen Beispielen wird sein umfangreiches Werk wie auch die bemerkenswerte Persönlichkeit beleuchtet werden.

freie Plätze Faszination Orientalismus

(Bautzen, ab Do., 1.6., 18.00 Uhr )

Die Welt des Islam war seit ihrer Entdeckung durch die Händler und Seeleute der frühen Neuzeit eine wichtige Quelle kultureller Anregungen für die westliche Zivilisation. Auch in der europäischen Malerei wird der Orient immer wieder als Motiv aufgegriffen. Die geographisch nahen und doch so fremden Länder Arabiens und Nordafrikas inspirierten sowohl die barocke Orientmode als auch das beliebte Orientgenre in der Kunst des 19. Jahrhunderts. Dabei diente das geheimnisumwitterte Morgenland immer wieder als eine romantisch verklärte Welt und als idealer Fluchtpunkt europäischer Wünsche und Sehnsüchte. Zu den berühmtesten Vertretern des Orientalismus zählen Delacroix und Ingres, die den Mythos des märchenhaften Orients meisterhaft darzustellen wussten.

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